Wenn das Leben anders läuft…

Manchmal kommt es eben anders

Seit Monaten freue ich mich auf den Wettkampf am Sonntag…Seit Monaten trainiere ich für den einen Tag… Es hätte der Abschluss einer großartigen Triathlon-Saison werden sollen…
Und dann? Tja und dann kommt es anders als ich gedacht habe.
Wie es vielleicht viele von Euch verfolgt haben, habe ich gerade die letzten 6-8 Wochen das Training hochgefahren und ein paar wirklich harte Einheiten absolviert.

Es hat tatsächlich Spaß gemacht und für mich persönlich bedeutet es auch immer: Ich muss über mich hinauswachsen!

Raus aus der Komfortzone und mal mehr wagen… bei mir ist da leider zu oft eine kleine Stimme die sagt:

“ Das schaffst du nicht, das ist zu viel!“

Und dadurch entsteht Stress und Druck in meinem Kopf. Die Voraussetzungen sorgen zumindest bei mir für einen höheren Puls und mehr Verbrauch von Kohlenhydraten. Was einer starken Leistung entgegen wirkt.
Doch in den letzten Wochen habe ich es immer wieder geschafft stärker zu sein, als mein Kopf und es probiert. Jedes Mal, wenn ich dann gewonnen habe, wuchs ich über mich hinaus.

Stolz und mit viel Ehrgeiz für den Erfolg stand ich also vor 2- Wochen vor meinem Trainer.

Der Tag der Leistungsmessung stand an. Kurze Zeit auf dem Ergometer war allerdings klar, ich bin zu müde und irgendwie erschöpft. Übertraining, vielleicht? Also hieß es Trainingspause eingelegen und abwarten.
Da sich leider wenig änderte, ging es ans ausprobieren:
– Sport aussetzen
– Vitamine einsetzen
– L-Glutamine
– Eisentabletten hochdosiert einnehmen
Nach ein paar Tagen und somit fast 1,5 Wochen Trainingspause ging es langsam bergauf.
Heute Morgen im Zell am See bin ich dann mit Kopfschmerzen aufgestanden und hätte heulen können…
Aber was soll ich machen? Wenn das Leben anders läuft als geplant, gibt es nur

die Option das Beste draus zu machen!

Freue mich sehr, wenn mein Trainer morgen stolz auf mich im Ziel wartet!

2 Gedanken zu „Wenn das Leben anders läuft…

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