Ernährung Faszien gerecht!

Diese Wirkstoffe wirken sich sehr gut auf unsere Faszien aus:

Allicin

Der in Zwiebeln und Knoblauch vorkommende Wirkstoff Alliin wird durch die zerstörung der Zellwände beim schneiden oder pressen des Gemüses plus der anschließenden Reaktion mit Sauerstoff zu Allicin umgewandelt. Alliicin wirkt antibakteriell auf den Körper und die Faszien. Für eine optimale Wirkung solltest du Zwiebeln und Knoblauch nach dem Schneiden 5-10 min offen stehen lassen. So kann der Sauerstoff mit den Knollen optimal vor einer weiteren Bearbeitung reagieren.

Capsaicin

Capsaicin kommt ins einer natürlichen Form in verschiedenen Paprikaarten und schwarzen, weißem, grünem und rosa Pfeffer, Cayenne- und Chilipfeffer vor und hat eine durchblutungssteigernde, gefäßerweiternde und schmerzlindernde Wirkung. Durch die Bindung des Capsaicins an die Schmerzrezeptoren wirken diese sich positiv auf die Faszien aus.

Curcumin

Curcumin ist in vielen intensiv gelb-orangefarbenen Gewürzen wie Kurkuma oder Safran enthalten und vor allem durch Currymischungen bekannt. Es hat antioxidative, antikanzerogene (Krebshemmende) und entzündungshemmende Wirkungen auf das Gewebe und den gesamten Körper. Es hilft bei der Aktivierung der körpereigenen Kollagensynthese. Zahlreiche Studien in den letzten Jahren haben gezeigt, dass Curcumin ebenso wirksam gegen Entzündungen im Körper vorgeht ,wie manch einschlägiges Medikament. Allerdings ohne dessen schädliche Nebenwirkungen auf den Körper. Curcumin ist fettlöslich und sollte deshalb immer mit etwas frisch gepresstem Lein- oder Olivenöl, bis es vollständig im Öl gelöst ist, zugeführt werden. Zusätzlich erhöht die Kombination mit Capsaicin die Wirkung von Curcumin im Körper deutlich.

Eine gute Idee ist es Gerichten mit Kurkuma, Curry oder Safran deshalb immer auch etwas Pfeffer hinzuzufügen.

Zink

Der positive Einfluss von Zink auf die Reparatur und die Regeneration des Gewebes ist sehr hoch. Zink zählt zu den Spurenelementen, die für einen funktionierenden Stoffwechsel unverzichtbar sind. Ob der Zucker-, Fett- oder Eiweißstoffwechsel, der aufbau von Körperzellen, unser Hormonhaushalt oder das Immunsystem – Zink hat überall seine Finger im Spiel und stimuliert zudem die Aktivität der T-Helferzellen und der Leukozyten. Gute Quellen für Zink sind Kakao, Mohn, Eigelb, Leinsamen, Austern, Rindfleisch, Nüsse, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Pilze, Meeresfrüchte und manche Sorten Grüntee. Die Kombination mit eiweißhaltigen und Vitami C reichen Lebensmitteln wirkt sich zusätzlich positiv auf die Zinkaufnahme im Körper aus.

Eier

Trotz des Cholestrinmythos sind Eier sehr gut für den Körper. Denn in Ihnen sind Substanzen, die einen sehr guten Einfluss auf den Cholesterinstoffwechsel haben.

Fisch – Algen

Hervorragend geeignet, vor allem für den Zellaufbau. Alternativen zu Fisch sind Fischölkapseln bzw. Algenpräparate. Letztere kann man beispielsweise übers Gemüse verteilen oder mit in Smoothies mixen. Algen gibt es getrocknet im Reformhaus oder in Asialäden.

 

 

Gute Öle – Fette

Lein-, Oliven- und Rapsöl fördern den Zellaufbau und hemmen Entzündungen, weil sie den Durchfluss des Blutes verbessern. Andere Öle wie z.B. das extrem entzündungsfördernde Sonnenblumenöl solltest du meiden.

Zimt

Zimt wirkt magenberuhigend, entzündungshemmend und stabilisiert den Blutzuckerspiegel.
Es gibt zwei Sorten von Zimt: Cassia und Ceylon. Ceylon sollte von euch bevorzug werden, da er weniger Giftstoffe enthält.

 

Eiweiß

Eine gute Kombination für eine hohe biologische Wertigkeit ist z.B. Fisch mit Gemüse. Die Eiweiße in Gemüse und Fisch ergänzen sich so, dass das gesamte Eiweiß zu 100% von Körper aufgenommen werden kann. Weitere gute Kombinationen: Süßkartoffeln mit Ei, Fleisch mit Salat, Fisch mit Gemüse oder Mandelmilch mit Obst.

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