Rückblick 2017

Das Ende 2017 kommt immer näher… gefühlt ging das Jahr wie im Flug an mir (eigentlich aber mit mir) vorbei.

Gerade aus dem Grund, halte ich gerne eine Zeit lang inne um mir innerlich nachzukommen….

Rückblick 2017 !

Vielleicht geht es Euch ja ähnlich und ihr überlegt auch, was gut gelaufen ist und was nicht? 

Wo wir hätten anders reagieren können und wo wir authentisch waren? 

Wo wir uns gefolgt sind und wo wir einem Ideal folgten, welches nicht zu uns passt?

Welche Ziele wir erreicht haben? Welche haben sich verändert? Welche haben wir nicht erreicht?

Im Rückblick kann ich sagen, dass der Verlauf meines Jahres sehr gefühlstief war.

Am Anfang des Jahres ging es kontinuierlich Bergab. Der Höhepunkt war der plötzliche Tod eines guten Freundes.
Dank der Hilfe von vielen Menschen, war es mir möglich weiter zu machen und für mich sehr wichtig, weiter zu trainieren. Einen Monat später konnte ich trotz allem in mir und um mich herum, den Ironman 70.3 in Barcelona erfolgreich beenden. Ein sehr wichtiges Ereignis, da ich das Training komplett alleine geplant und durchgeführt hatte. Es hat mir gezeigt, dass ich mich auf mich verlassen kann.
Solche Ereignisse kurz hintereinander zeigen mir, wie nah Freud und Leid beieinander seien können und sich vor allem auch nicht ausschließen müssen im Rückblick. Man kann ja trotz einer Trauer glücklich sein und dieses Gefühl auch zulassen.
Um zurück zu dem Jahr zu kommen, gab es nach Mai ein paar Hochs und Tiefs, welche mich ein ganzes Stück haben wachsen lassen.

Mir fallen Rückblickend 2017 gute Bücher ein, welche ich gelesen habe, interessante Gespräche, welche ich mit den verschiedensten Menschen führen durfte. Und dann gab es da noch viel Zeit mit mir alleine…

Wenn ich die Summe aus allem nehme, dann nimmt die wertvolle Zeit mit mir den größten Anteil an Wachstumshilfe ein.

Nichts ist so erhellend und erschreckend zugleich, wie mir zu begegnen und mich besser kennenzulernen.

Ich hoffe, dass ich 2018 mutig genug bleiben werde da dranzubleiben, mir meine Ziele vor Augen halte und ich immer wieder überprüfe, ob das der Weg ist den ich gehen möchte.
Wenn 2018 genauso flugartig vorbei geht wie 2017, dann hoffe ich, dass ich der Pilot bin und nicht der Passagier.

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